Mein Bildungskonzept
Bildung neu denken – für die Schule von morgen
Bildung ist entscheidend für die Zukunft junger Menschen. Gleichzeitig stehen unsere Schulen vor großen Herausforderungen: Lehrkräftemangel, Digitalisierung, Inklusion und die Frage, wie wir Kinder und Jugendliche bestmöglich auf ihr Leben vorbereiten.
In Nordrhein-Westfalen wurde in den vergangenen Jahren bereits viel auf den Weg gebracht vom Ausbau des Ganztags über das Startchancen-Programm bis hin zu Investitionen in die Digitalisierung. Gleichzeitig übernehmen Schulen immer mehr Aufgaben: Sie vermitteln nicht nur Wissen, sondern stärken Demokratie, fördern Sprachkompetenz und begleiten Kinder und Jugendliche im Umgang mit sozialen Medien und künstlicher Intelligenz.
Ich bin überzeugt: Gute Bildungspolitik darf Schulen mit diesen Herausforderungen nicht allein lassen. Schulen müssen so unterstützt werden, dass Kinder und Jugendliche bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden können. Gute Ideen dürfen nicht auf dem Papier stehen bleiben. Sie müssen im Schulalltag ankommen.

Bildung neu denken – für die Schule von morgen
Gute Bildung beginnt mit guten Lehrkräften. Gleichzeitig wird der Beruf immer anspruchsvoller: Lehrkräfte sollen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Inklusion, Sprachförderung, Demokratiebildung und Digitalisierung gestalten. Deshalb möchte ich Lehrkräfte entlasten, den Beruf attraktiver machen und Schulen durch multiprofessionelle Teams aus Schulsozialarbeit, Schulpsychologie und IT-Fachkräften stärken. Studium, Referendariat und Fortbildungen müssen stärker an den Anforderungen des Schulalltags ausgerichtet werden.
Bildung darf nicht vom Elternhaus abhängen
Noch immer entscheiden Herkunft und Einkommen der Eltern zu häufig über den Bildungserfolg. Jedes Kind verdient die gleichen Chancen, unabhängig davon, wo es aufwächst. Deshalb müssen frühkindliche Förderung, Sprachbildung und die Unterstützung von Schulen in sozial herausfordernden Stadtteilen weiter ausgebaut werden.
Schule fit für die Zukunft machen
Künstliche Intelligenz und Digitalisierung verändern unsere Gesellschaft grundlegend. Schulen müssen junge Menschen darauf vorbereiten. Deshalb darf Digitalisierung nicht von einzelnen Förderprogrammen abhängen. Schulen brauchen eine verlässliche digitale Ausstattung, klare Leitlinien für den Umgang mit KI und Lehrkräfte, die sicher mit neuen Technologien arbeiten können.
Ganztag als Bildungsauftrag verstehen
Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung steht Nordrhein-Westfalen vor einem der größten bildungspolitischen Projekte der kommenden Jahre. Ganztag darf dabei nicht zur bloßen Betreuung werden. Er muss Raum für Sport, Musik, Kultur und individuelle Förderung schaffen und Schulen stärker mit Vereinen, Musikschulen und sozialen Einrichtungen vernetzen.
Schule muss mehr sein als Unterricht
Schule ist längst mehr als ein Ort des Lernens. Psychische Gesundheit, Inklusion, Demokratiebildung und der Schutz vor Mobbing gehören heute selbstverständlich zum Schulalltag. Kinder und Jugendliche brauchen Schulen, in denen sie sich sicher fühlen, Verantwortung übernehmen und ihre Meinung einbringen können.
Junge Menschen auf Ausbildung und Beruf vorbereiten
Viele Jugendliche erleben den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf als schwierig. Gleichzeitig braucht Nordrhein-Westfalen dringend Fachkräfte. Deshalb möchte ich Berufsorientierung früher und praxisnäher gestalten und die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Hochschulen, Betrieben und sozialen Einrichtungen stärken.
Mein Ziel
Ich setze mich dafür ein, dass Schulen Kinder und Jugendliche bestmöglich auf ihr Leben vorbereiten und Lehrkräfte dabei unterstützen, ihren Beruf professionell auszuüben. Gute Bildung ist die Grundlage für Chancengerechtigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine starke Demokratie.